Detmold lädt im September 2016 zur AIBM-Jahrestagung ein

Beitrag vom 16. April 2016

Vom 6. bis 9. September 2016 werden sich voraussichtlich 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Musikbibliotheken und Musikarchiven in Detmold zum intensiven fachlichen Austausch treffen. Dort findet die Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM), Gruppe Deutschland, statt. Sie ist im 2015 neu errichteten FORUM Wissenschaft | Bibliothek | Musik zu Gast, einer Kooperation der Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold, der Lippischen Landesbibliothek / Theologische Bibliothek, des Musikwissenschaftlichen Seminars Detmold / Paderborn, des Netzwerkes Musikhochschulen und des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

Im reichhaltigen Tagungsprogramm finden sich neben Vorträgen zur digitalen Musikwissenschaft, zu Tonarchiven und Schallplatten auch Berichte über Makerspaces in Öffentlichen Musikbibliotheken und Recherchemöglichkeiten für Aufführungsmaterialien weltweit. Erstmals veranstaltet die AIBM eine Podiumsdiskussion zu Approval Plans für Musikbibliotheken. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit musikbezogenen Führungen durch verschiedene Institutionen von der Musikbibliothek über das Landesarchiv bis zum Musikkindergarten und einem Konzert mit Studierenden der Hochschule für Musik Detmold rundet die Tagung ab.

Zu Beginn der Tagung werden drei Schulungen angeboten, die sich mit den musikspezifischen Katalogisierungsregeln im neuen Regelwerk RDA, mit urheberrechtlichen Fragestellungen und mit Musik-Apps beschäftigen.

Das ausführliche Tagungsprogramm ist auf der folgenden Webseite zu finden:

http://www.aibm.info/tagungen/2016-detmold/

Zur Vermittlung von Interviewwünschen und Gesprächen wenden Sie sich bitte an die Sekretärin von AIBM Deutschland über die email-Adresse sekretaerin@aibm.info.

Jürgen Diet @ 15:13
Call for Papers für die AIBM-Tagung 2016 in Detmold

Beitrag vom 26. November 2015

Vom 6. bis 9. September 2016 findet die Jahrestagung der deutschen AIBM-Ländergruppe im FORUM Wissenschaft | Bibliothek | Musik in Detmold statt. Das im September 2015 eröffnete Gebäude  beherbergt u.a. die Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold, die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek und das Musikwissenschaftliche Seminar Detmold/Paderborn. Diese drei Institutionen werden die AIBM-Jahrestagung 2016 ausrichten.
Die Tagung soll verschiedene Themen mit musikbibliothekarischer Relevanz behandeln, u.a.
–    Erschließungs- und Präsentationsformen für physische bzw. digitale Musikbibliotheksbestände
–    Approval Plans für Musikbibliotheken
–    urheberrechtliche Fragestellungen
–    Musik-Streaming-Dienste in Musikbibliotheken
–    Musik-Apps
–    aktuelle Projekte in Musikbibliotheken

Wenn Sie einen Vortragsvorschlag haben, dann schicken Sie bitte den Titel und einen kurzen Abstract (max. 1.500 Zeichen) in elektronischer Form bis zum 31. Januar 2016 an aibm-vorstand@aibm.info.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Katharina Talkner
Sekretärin AIBM Deutschland
c/o Hochschule für Musik und Theater Hannover
Emmichplatz 1
30175 Hannover
sekretaerin@aibm.info

Für die Vorträge sind in der Regel 30 Minuten (incl. 5 Minuten Diskussion) vorgesehen. Über reges Interesse würden wir uns freuen.

In den folgenden Wochen werden weitere Informationen zur AIBM-Tagung 2016 auf der Tagungswebseite veröffentlicht werden: http://www.aibm.info/tagungen/2016-detmold

Für einzelne Vorträge besteht die Möglichkeit, eine schriftliche Ausarbeitung des Vortrags in der Zeitschrift „Forum Musikbibliothek“ zu veröffentlichen, siehe http://www.aibm.info/publikationen/forum-musikbibliothek.

Jürgen Diet @ 12:35
Ergebnisse der Vorstands- und Sprecherwahlen bei der AIBM-Tagung 2015 in Stuttgart

Beitrag vom 5. November 2015

Während der Mitgliederversammlung der deutschen AIBM-Ländergruppe am 25.9.2015 in Stuttgart wurden turnusgemäß Wahlen für den AIBM-Vorstand und für die Sprecher der Arbeitsgemeinschaften und Kommissionen durchgeführt. Im vierköpfigen Vorstand wurden Jürgen Diet von der Bayerischen Staatsbibliothek als Präsident und Kirstin Blös von der Hochschule für Musik und Theater Rostock als Schatzmeisterin wiedergewählt. Als neue Vizepräsidentin wurde Verena Funtenberger von der Stadtbibliothek Essen gewählt und als neue Sekretärin Dr. Katharina Talkner von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Amtszeit des neuen Vorstandes läuft von September 2015 bis September 2018.

Die neu gewählten SprecherInnen der AIBM-AGs und -Kommissionen finden Sie hier.

Jürgen Diet @ 9:54
Einladung zur AIBM-Jahrestagung im September 2015 nach Stuttgart

Beitrag vom 6. Mai 2015

Zur Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM), Gruppe Deutschland laden in diesem Jahr die Stadtbibliothek Stuttgart, die Württembergische Landesbibliothek und die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart vom 22. bis zum 25. September 2015 in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt ein.

Die Stadtbibliothek Stuttgart – Bibliothek des Jahres 2013, vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verliehen – bietet in diesem Jahr einen architektonisch attraktiven Tagungsort. Seit 2011 residiert sie im Neubau am Mailänder Platz. Innovative Einrichtungs- und Bibliothekskonzepte wurden hier umgesetzt und regen seitdem die Diskussion über die Rolle der Bibliothek in der heutigen Zeit an. Führungen durch das Gebäude werden die Gelegenheit bieten, die Stadtbibliothek vom Keller bis zur Dachterrasse kennen zu lernen und sich intensiv darüber auszutauschen.

Das vielfältige Tagungsprogramm für die schätzungsweise 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den deutschsprachigen Ländern schlägt einen thematischen Bogen vom Lokalen zum Globalen. Schlaglichter aus dem Stuttgarter Musikleben (z.B. zur Stuttgarter Oper oder SWRMusic) stehen ebenso auf dem Programm wie die Arbeit des Internationalen Quellenlexikons der Musik RISM und die Anpassung der Katalogisierung in Bibliotheken an das internationale Standardwerk RDA. Das digitale Informationszeitalter in Musikbibliotheken wird thematisiert – MusikApps, Digitalisierungsprojekte, Fachinformationsdienst, Webarchivierung. Der Fokus der Öffentlichen Musikbibliotheken richtet sich auch vermehrt auf Zielgruppen, die bisher eher im Hintergrund standen. Inklusion ist hier ein aktuelles Thema, aber auch Angebote zum aktiven Musizieren, z.B. mit Senioren.

Schon fast traditionell widmet sich ein Themenblock der Einführung des neuen Erschließungsstandards RDA. Insbesondere die musikspezifischen Anwendungsregeln stehen hier im Mittelpunkt der Fachdiskussion. Als Grundlage für das Verständnis von RDA wird eine Schulung zu FRBR angeboten. In einer weiteren Schulung können sich die Fachkolleginnen und -kollegen auf einen aktuellen Stand zum Thema Urheberrecht in der Musikbibliothek bringen lassen.

Das ausführliche Tagungsprogramm ist auf der folgenden Webseite zu finden:

http://www.aibm.info/tagungen/2015-stuttgart

Zur Vermittlung von Interviewwünschen und Gesprächen wenden Sie sich bitte an die Sekretärin von AIBM Deutschland: Dr. Silvia Uhlemann (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, email: sekretaerin@aibm.info).

Jürgen Diet @ 13:49
Musikräte übergeben Bayerns Staatsminister Huber Positionspapier zu TISA

Beitrag vom 27. Februar 2015

In einem Gespräch mit Staatsminister Dr. Marcel Huber übergaben die Spitzenvertreter der Musikräte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bayern dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei das Positionspapier „Handelshemmnis öffentliche Kulturförderung? Musikleben durch TiSA in Gefahr“. Im Rahmen der Übergabe am gestrigen Dienstag, 24. Februar 2015 in München äußerten die Musikratsvertreter in Zusammenhang mit den Verhandlungen zu den internationalen Abkommen TTIP (Freihandelsabkommen) und TiSA (Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) große Sorgen zur Zukunft der Musiklandschaft im deutschsprachigen Raum. Sollte es zu einer Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen durch TiSA kommen, sind die öffentliche Kulturförderung und damit das Fundament der gesamten Kulturlandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefährdet.

Musikräte übergeben TISA-Positionspapier an Staatsminister Huber

Die Musikratsvertreter bei der Übergabe des Positionspapieres an Staatsminister Huber (v.l.n.r.: Stefano Kunz, Dr. Marcel Huber, Prof. Martin Maria Krüger, Dr. Thomas Goppel, Prof. Dr. Harald Huber) © Bayerische Staatskanzlei

Staatsminister Dr. Marcel Huber, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben, sagte dazu: „Auch wenn Freihandel für unseren Wohlstand unabdingbar ist, muss man die Ängste und Sorgen in der Bevölkerung sehr ernst nehmen. Ich danke den Musikräten für ihre Anregungen. Ich kann Ihnen versichern: Für die Bereiche Kultur und Medien plant Deutschland keine neuen Marktöffnungsverpflichtungen. Dahinter steht die Bayerische Staatsregierung uneingeschränkt. Ganz wichtig ist mir auch, dass die Verhandlungen der Freihandelsabkommen deutlich transparenter ablaufen müssen. Insofern ist die von EU-Kommissarin Malmström angestoßene Transparenz-Initiative sehr zu begrüßen.“

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Die Musikräte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bayern haben sich bereits wiederholt zu den Risiken der internationalen Abkommen TTIP/CETA und vor allem TiSA öffentlich positioniert. Ich freue mich, dass wir mit Staatsminister Dr. Marcel Huber einen starken Partner an der Seite haben, der unsere Forderungen nach Transparenz der Verhandlungen teilt. Unser Musikland fußt ganz wesentlich auf der föderal verankerten öffentlichen Musikförderung. Für die Zukunft unserer Kulturellen Vielfalt ist es daher essentiell, alle föderalen Ebenen möglichst flächendeckend für eine konstruktive und offene Auseinandersetzung zu TTIP/CETA und TiSA zu gewinnen.“

Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrates: „Welche segensreiche Wirkung das Zugeständnis aller Staatlichkeit gegenüber Regionen darstellt, ihre Eigenständigkeit zu wahren und immer neu zu ordnen, kann man am Beispiel der bundesdeutschen Kulturvielfalt ständig neu studieren. Vereinheitlichung – wie auch immer – ist in der Kultur Gift.“

An dem Gespräch mit Staatsminister Dr. Marcel Huber nahmen teil:
Prof. Martin Maria Krüger, Präsident Deutscher Musikrat
Prof. Christian Höppner, Generalsekretär Deutscher Musikrat
Prof. Dr. Harald Huber, Präsident Österreichischer Musikrat
Stefano Kunz, Geschäftsführer Schweizer Musikrat
Dr. Thomas Goppel, Präsident Bayerischer Musikrat
Dr. Irmgard Schmid, Generalsekretärin Bayerischer Musikrat

In der aktuellen Ausgabe des Musikforums „Balanceakt Liberalisierung. Was uns TTIP/CETA und TiSA vorgaukeln“ werden die internationalen Abkommen differenziert beleuchtet. Die komplette Ausgabe kann in der kostenfreien App eingesehen werden.

Quelle: Meldung des Deutschen Musikrates vom 25.2.2015

Jürgen Diet @ 10:23