IAML Deutschland nimmt an der Musikmesse 2018 in Frankfurt teil

Beitrag vom 15. März 2018

Zum ersten Mal wird die deutsche IAML-Ländergruppe mit einem Stand bei der Musikmesse in Frankfurt vertreten sein. Während des gesamten Messezeitraums vom 11. bis 14. April 2018 wird unser Messestand mit jeweils zwei KollegInnen besetzt sein. Insgesamt 14 KollegInnen beteiligen sich am Standdienst. Unser Messestand befindet sich im Music Associations & Education Forum in Halle 8.0, D54N. Machen Sie gerne Werbung bei Personen und Firmen, die an der Musikmesse teilnehmen, beim IAML-Deutschland-Stand vorbei zu schauen. Wir möchten am Messestand über die Arbeit der Musikbibliotheken informieren und Kontakte knüpfen.

IAML Deutschland beteiligt sich außerdem am Veranstaltungsprogramm der Musikmesse mit drei Vorträgen, einem Interview und einer Podiumsdiskussion:

Mi, 11.4.2018, 11:00 – 11:45 im Music Associations & Education Forum (Halle 8.0 D50):
„Noten, die es sonst nirgends gibt! Das Internationale Quellenlexikon der Musik (RISM)“, Vortrag von Klaus Keil

Do, 12.4.2018, 11:00 – 11:45 Uhr im Music Associations & Education Forum (Halle 8.0 D50):
„Berufsbild Orchesterbibliothekar & Zusammenarbeit der Rundfunk- und Orchesterbibliotheken mit Wissenschaft und Forschung“, Interview von Michael Fritsch mit Cornelia Grüneisen und Jutta Lambrecht

Do, 12.4.2018, 14:00 – 14:45 Uhr im Music Associations & Education Forum (Halle 8.0 D50):
„Musikverlage im Umbruch. Gibt es Notenmaterial bald nur noch digital?“, Podiumsdiskussion von DTKV und IAML Deutschland mit den Moderatoren Adelheid Krause-Pichler und Andreas Odenkirchen und den Podiumsgästen Norbert Gertsch (Henle-Verlag), Andreas Meurer (Verlag Ries-Erler, angefragt) und Edmund Wächter (Flötist und Autor)

Do, 12.4.2018, 15:30 – 16:15 Uhr im Music Education Lab (Hallo 8.0 E61):
Digitalisierung historischer Musikquellen für Forschung und Praxis„, Vortrag von Jürgen Diet und Roland Schmidt-Hensel,

Fr, 13.4.2018, 16:30 – 17:15 Uhr im Music Associations & Education Forum (Halle 8.0 D50):
„Fishing for Music – Tipps zur Netzrecherche aus bibliothekarischer Perspektive“, Vortrag von Susanne Hein

Hier finden Sie das gesamte Education&Congress-Programm der Musikmesse 2018.

Jürgen Diet @ 17:53
Namens- und Logoänderung bei der deutschen Ländergruppe der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken

Beitrag vom 8. Februar 2018

Die Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (IVMB) verwendet in ihren Publikationen und Kongressen drei Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch. Daher ist sie auch unter den Abkürzungen IAML („International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres) und AIBM („Association Internationale des Bibliothèques, Archives et Centres de Documentation Musicaux“) bekannt. Die als eingetragener Verein organisierte deutsche Ländergruppe verwendete bisher die französische Abkürzung AIBM sowie die Homepage www.aibm.info, während im Vereinsregister der deutsche Name eingetragen war. Bei der letzten Mitgliederversammlung im September 2017 hat die deutsche Ländergruppe mit großer Mehrheit entschieden, zukünftig den Namen

„IAML Deutschland“

zu verwenden (in Langform: „International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres, Ländergruppe Deutschland e.V.“). Diese Namensänderung wurde Anfang 2018 ins Vereinsregister eingetragen.

Zeitgleich mit der Namensänderung wird IAML Deutschland das neue Logo des internationalen Verbandes verwenden, das in Kürze noch um den Hinweis auf die jeweilige Ländergruppe ergänzt werden wird. Eine neue Webdomäne ist ebenfalls geplant.

Ansprechpartner:

Jürgen Diet
Präsident von IAML Deutschland
c/o Bayerische Staatsbibliothek
Musikabteilung
Ludwigstr. 16
80539 München
Tel. 089/28638-2768
Fax  089/28638-2479
email: praesident@aibm.info

Katharina Talkner @ 17:31
IAML Austria beteiligt sich an der Zeitschrift „Forum Musikbibliothek“

Beitrag vom 12. Dezember 2017

Die Zeitschrift „Forum Musikbibliothek“ erscheint dreimal pro Jahr und wird von der deutschen AIBM-Ländergruppe herausgegeben. Ab dem Jahrgang 2018 wird sich IAML Austria an Forum Musikbibliothek beteiligen durch die Entsendung eines Vertreters in den Beirat dieser Zeitschrift, durch die Einwerbung von Beiträgen aus Österreich und durch einen jährlichen Druckkostenzuschuss. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 12.12.2017 von den Präsidenten von IAML Austria (Stefan Engl) und AIBM Deutschland (Jürgen Diet) unterzeichnet. Stefan Engl ist das neue Mitglied des Beirates von Forum Musikbibliothek. Mit diesem Schritt wird Forum Musikbibliothek noch etwas internationaler, nachdem im Jahr 2014 auch mit der Schweizer IAML-Ländergruppe eine Mitwirkung bei dieser Zeitschrift vereinbart wurde.

Jürgen Diet @ 18:19
Ein Netzwerk im Geiste Santinis – Jahrestagung der deutschen Musikbibliotheken und Musikarchive im September 2017 in Münster

Beitrag vom 7. April 2017

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster lädt vom 4. bis zum 8. September zur Jahrestagung der AIBM, der deutschen Gruppe der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Dokumentationszentren ein. Nobler Tagungsort für die rund 150 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Schloss Münster, erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, einst Residenz der Fürstbischöfe und heute Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität.

Das reichhaltige Tagungsprogramm schlägt den Bogen von Themen mit Münster-Bezug zu solchen von breiter bibliothekarischer Relevanz. Wer bisher noch nicht wusste, wer Fortunato Santini war, wird spätestens nach dieser Tagung im Bilde sein. Der römische Abbate, Komponist und leidenschaftliche Musikarchivar, der zu seiner Zeit die größte private Musikaliensammlung der Welt besaß und diese 1855 an das Bistum Münster verkaufte, steht im Mittelpunkt gleich mehrerer Veranstaltungen: Neben Vortrag, Ausstellung, Führung durch die in der Diözesanbibliothek Münster aufbewahrte und gepflegte Santini-Sammlung und Santini-Konzert (im Lesesaal der Diözesanbibliothek in unmittelbarer Nähe der Quellen) wird anlässlich der Tagung auch der spannende und informative Film „Santini‘s Netzwerk“ von Georg Brintrup im Kino gezeigt.

Bibliothekarische Schwerpunkte des Programms sind Wege zur Vermittlung von Informationskompetenz, der neue Fachinformationsdienst Musikwissenschaft sowie Entwicklungen auf dem Sektor digitaler Notenausgaben. Vorgestellt wird außerdem ein neues Konzept für MusicSpaces an wissenschaftlichen Bibliotheken analog zu Makerspaces als Orte des kreativen Lernens und Arbeitens. Wie schon auf dem Bibliothekartag 2017 in Frankfurt und auf der internationalen Tagung in Riga wird auch in Münster der Diskussion um die Zukunft der Musikbibliotheken, um ihre Herausforderungen und Perspektiven im digitalen Zeitalter breiter Raum gewährt. Ein Dauerthema, das sicher nicht zum letzten Mal auf der Agenda steht, sind die musikspezifischen Regeln des neuen Erschließungsstandards zur Katalogisierung RDA und die damit verbundenen Fragen und Probleme. Zu Beginn der Tagung wird wieder eine RDA-Schulung Musik angeboten. Ein weiterer Workshop zeigt Möglichkeiten auf, kleine Video-Tutorials für den Bibliotheksbereich selbst zu produzieren.

Attraktive Führungen ergänzen wie immer das Tagungsprogramm. Ein Highlight für Krimifans ist hier sicher die Tour durch Münster auf den Spuren von Thiel, Börne, Wilsberg & Co.

Das ausführliche Tagungsprogramm ist auf der folgenden Webseite zu finden:
http://www.aibm.info/tagungen/2017-muenster/

Zur Vermittlung von Interviewwünschen und Gesprächen wenden Sie sich bitte an die Sekretärin von AIBM Deutschland, Frau Dr. Katharina Talkner:
email: sekretaerin@aibm.info

Jürgen Diet @ 10:23
Podiumsdiskussion zur Zukunft der Musik in Öffentlichen Bibliotheken beim Bibliothekartag 2017 in Frankfurt

Beitrag vom 22. März 2017

Musikbibliotheken sind kostenintensiv und bringen weniger Ausleihzahlen als andere Abteilungen. Die einst im „Modell der Öffentlichen Musikbibliothek“ (Deutsches Bibliotheksinstitut 1985) formulierte Vision, in jeder größeren Stadt analog zu den kommunalen Musikschulen eine Musikbibliothek einzurichten, ist nicht nur in weite Ferne gerückt, sondern scheint vielmehr nicht mehr zeitgemäß. In Öffentlichen Bibliotheken werden Notenbestände drastisch reduziert oder aufgelöst. Musikbibliothekarische Stellen werden nicht mehr oder fachfremd besetzt, der musikbibliothekarische Auskunftsservice wird eingestellt. Ist die Öffentliche Musikbibliothek durch den gesellschaftlichen Wandel mit ihrem veränderten Konsum von Musik ein Auslaufmodell? Oder ist sie mehr denn je eine unverzichtbare Institution im Kontext von musikalischer Bildung und Musikpraxis? Wie müssten Musikbibliotheken ausgestattet sein, um den veränderten Erwartungen der musikinteressierten Nutzer Rechnung zu tragen?

Diesen Fragestellungen widmet sich eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Zukunft der Musik in Öffentlichen Bibliotheken – Perspektiven und Herausforderungen“, die am 31.5.2017 um 13:30 Uhr beim diesjährigen Bibliothekartag in Frankfurt stattfinden wird. Der einmal jährlich stattfindende Bibliothekartag ist die größte bibliothekarische Fortbildungsveranstaltung in Deutschland mit mehreren Tausend Teilnehmern. In der von der deutschen Ländergruppe der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken organisierten und von Prof. Dr. Holger Noltze moderierten Veranstaltung diskutieren folgende Podiumsteilnehmer:

  • Klaus-Peter Böttger, Leiter der Stadtbibliothek Essen, 2012-2015 Präsident von EBLIDA, des Europäischen Dachverbandes der nationalen Bibliotheksverbände
  • Susanne Hein, Leiterin der Musikbibliothek der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2003-2009 Präsidentin der deutschen Ländergruppe der AIBM
  • Christian Höppner, Berlin, Präsident des Deutschen Kulturrats, Generalsekretär des Deutschen Musikrats
  • Barbara Lison, Leiterin der Stadtbibliothek Bremen, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands

Aktuelle Informationen zu dieser Podiumsdiskussion sind im online bereitgestellten Konferenzprogramm des Bibliothekartages enthalten:

http://www.professionalabstracts.com/dbt2017/iplanner/#/grid

Audio-Mitschnitt der Podiumsdiskussion vom 31.5.2017 (Achtung, große Datei:  67 MB, 96 Minuten lang)

Radiobeiträge zur Podiumsdiskussion zum Nachhören:

Jürgen Diet @ 17:10